№ 01 Modul · seit MMXXVI
Modul Magazin für Smartphone, mobile Hardware und Konsumenten-Tech
Über das Magazin

Modul — was im Display, im Akku und im SoC tatsächlich steckt.

Modul ist ein deutschsprachiges Magazin für Smartphone, mobile Hardware und Konsumenten-Tech im DACH-Raum. Wir schreiben für Smartphone-Konsumenten:innen mit Tech- Interesse, für Android-Power-User:innen mit Custom-ROM-Praxis, für IT-Berater:innen in mittelständischen Unternehmen, für Konsumenten-Schutz-Interessierte, für mobile-IT- Administrator:innen, für Reparatur-Werkstätten-Mitarbeitende mit Right-to-Repair-Schwerpunkt, für Hochschul-Informatik-Studierende, für Tech-Journalist:innen mit Mobile-Schwerpunkt, für FOSS-/Open-Source-Mobile-Aktive (LineageOS-Community, /e/OS-Nutzende), für Foldable-Early- Adopter:innen. Acht Ressorts, eine konsequente Haltung: das Smartphone ist modular gebaute Konsumenten-Hardware mit klaren Spec-Vergleichs-Punkten — keine Lifestyle-Inszenierung und kein Hersteller-Marketing-Echo.

Acht Ressorts — Smartphone, Hardware, Android, iOS, Markt, Recht & Verbraucher, Praxis, Zukunft — bilden das Gerüst, in dem wir kontinuierlich publizieren. Nicht jede Ausgabe füllt alle acht Felder. Manchmal verdichten sich drei Texte um eine einzelne SoC-Generations-Bilanz, manchmal hängt ein ganzer Band an einer Right-to-Repair-EU-Richtlinie-Umsetzungs-Lage. Die aktuelle Mai-2026-Ausgabe markiert den Eröffnungsband, mit Schwerpunkt auf einer Right-to-Repair-EU-Richtlinie-Bilanz nach zwei Jahren und einem Stand der 2025/2026er-Flagship-Generation als programmatischem Auftakt.

Was uns inhaltlich interessiert, ist die Spannung zwischen Hardware-Versprechen und Anwendungs-Realität. Die Smartphone-Industrie hat sich seit 2007 (iPhone-Release) und 2008 (Android-Markt-Eintritt) als der dominante Konsumenten-Hardware-Sektor etabliert. Die Update-Politik hat sich von typisch 2–3 Jahren in den 2010er-Jahren auf inzwischen 7 Jahre bei Google Pixel (seit Oktober 2023) und Samsung Galaxy S25 (seit Januar 2024) verschoben. Die EU-Right-to-Repair-Richtlinie 2024/1799 hat seit Juli 2024 die Reparierbarkeit als regulatorische Pflicht etabliert. Die USB-C-Pflicht für Smartphones (RL 2022/2380) ist seit Dezember 2024 in Kraft und hat die Lightning-Apple-Sonderlinie effektiv beendet. Wir behandeln Smartphones als das, was sie sind: modulare Konsumenten-Hardware mit regulatorischer Schnittstelle, demografischer Marktstruktur und realer Lebensdauer-Erwartung. Wir würdigen die Spec-Reife und prüfen die Update-Versprechen gleichzeitig.

Geschrieben ist Modul für Smartphone-Konsumenten:innen mit Tech-Interesse, die ihre nächste Kauf-Entscheidung reflektieren wollen; für Android-Power-User:innen, die zwischen LineageOS und GrapheneOS wählen; für IT-Berater:innen, die Smartphone-Stack-Empfehlungen mit der aktuellen Update-Realität abgleichen; für Reparatur-Werkstätten, die zwischen Right-to-Repair-EU-Richtlinie und Hersteller-Original-Ersatzteilen navigieren; für Tech-Journalist:innen, die belastbare Sekundär-Recherche zu Smartphone-Themen suchen; und für Studierende der Informatik, die ihre Hardware-Vorlesungen um Konsumenten- Praxis ergänzen wollen.

Gastbeiträge

Modul nimmt Gastbeiträge an. Wer einen Text aus der Smartphone-/Mobile-Hardware-Praxis geschrieben hat — Spec-Tiefenbohrung, Hersteller-Strategie-Anmerkung, Update-Politik- Erklärstück, Recht-Anmerkung zu EU-Richtlinien, Custom-ROM-Bericht, Reparatur-Praxis- Bilanz — und ihn bei uns sehen möchte, schickt eine Schreibprobe an [email protected]. Wir antworten in der Regel innerhalb einer Woche. Kürze ist kein Nachteil, eine konkrete SoC-Geekbench-Zahl mit Benchmark-Version sagt mehr als drei Absätze Prosa, und wer mit konkreten Update-Versions- Lebenszyklus-Bezügen statt mit „zukunftssicher" arbeitet, hat schon gewonnen.

Eine gute Smartphone-Reflexion ist die, in der am Ende klar ist, welche Hardware-Komponente welche Update-Zukunft hat und wie der Wert-Verlust über die Update-Lebensdauer verläuft. Wir nehmen die Spec ernst.